Ehiza haragia fokuan

Wildfleisch kommt direkt aus der Natur von freilebenden Tieren und gehört zu den nachhaltigsten Lebensmitteln auf unserem Speiseplan. Allerdings kann das Fleisch von Reh, Wildschwein und Fasan mit Schwermetallen wie Blei belastet sein oder Krankheitserreger wie Trichinen und Salmonellen enthalten. Das Netzwerk „Safety in the Game Meat Chain“ hat das Ziel, die Sicherheit von Wildbret noch weiter zu erhöhen.

In den kommenden vier Jahren wird unter Leitung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) das Netzwerk aufgebaut und die gesamte Produktionskette von Wildbret unter die Lupe genommen – von der Jagd über Vertrieb, Verarbeitung und Handel bis auf den Teller. Die jeweiligen Erkenntnisse sollen im direkten Austausch mit Interessengruppen in Maßnahmen umgesetzt werden.

Zu möglichen biologischen Risiken gehören etwa Parasiten (z.B. Trichinen), Bakterien (z.B. Salmonellen) und Viren (z.B. Hepatitis E beim Wildschwein). Beim stofflichen Gefährdungspotenzial geht es neben Umweltkontaminanten wie Dioxinen und PCB (Polychlorierte Biphenyle) vor allem um die Vermeidung und Verringerung des Eintrags von Blei aus der Munition beim Erlegen des Tieres.

Wir nehmen Blei aufgrund der hohen Verzehrsmengen in erster Linie über Getreide, Gemüse und Obst auf. Das Schwermetall kann sich im menschlichen Körper anreichern und in höheren Konzentrationen Blutbildung, innere Organe und das zentrale Nervensystem schädigen. Wildfleisch kann stärker belastet sein, wenn Reh, Hirsch oder Wildschwein je nach Region Blei über die Nahrung aufnehmen oder die bei der Jagd verwendete Munition Blei enthält. Vor allem Kinder bis sieben Jahre, Schwangere und Frauen, die Kinder bekommen möchten, sollten kein mit Bleimunition erlegtes Wild essen, so das BfR.

Heike KREUTZ, www.bzfe.de

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