Elikagaien ontzi aktibo eta adimentsuak

Batzordeak elikagaien kontaktu-materialei buruzko EBko arauak aldatzea proposatzen du

Europako Batzordeak erregelamendurako proposamen bat aurkeztu du (1) janariarekin harremanetan jartzeko materialei buruz. Besteak beste, paketatzeak elikagai paketeetara transferitu ezin dituen osagaiak askatu behar dituen printzipioaren erregulazio puntualagoa proposatzen du. Arauak oinarrizkoak ezartzen ditu EBko "ontzi aktibo" eta "adimendun" materialak etorkizunean erabiltzeko, hala nola: B. Elikagai baten bizitza apala hedatzen duen packagingak edo bere egoera jarraitzen du betiere, eta bere freskotasunari buruzko informazioa ematen du. Horrez gain, proposatutako erregelamenduak trazabilitate eskakizunak zehazten ditu, ekoizpenaren eta banaketaren fase guztietan erabilitako substantzia jatorria ezarri ahal izateko. Proposamena Europako Parlamentuari eta Kontseiluari aurkeztuko zaie, hautespen-prozeduraren arabera.

David Byrne, Osasun eta Kontsumo Babeserako Europako Komisarioak, esan zuen: "EBko legeriak elikagaien bilgarrietan garapen teknologikoak behar ditu. Ontzi aktibo eta adimendunak Europan onartu behar lirateke Europar Batasuneko elikagaien legeen printzipioak betetzen dituztelarik. Proposamena ere gure elikagaien segurtasuna bermatzeko "kontsumo baserri batetik" kontzeptua zabaldu da eta horrek argi eta garbi xedea den janaria kontaktua sartuko inolako material hori identifikatu ahal izango dira aldi besteak beste, eta aurki atzera euren jatorria can ".

Was sind Materialien mit Lebensmittelkontakt?

Materialien mit Lebensmittelkontakt sind Erzeugnisse jeder Art, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Dazu zählen u.a. Verpackungen wie Kunststofffolien oder Glasbehältnisse, aber auch Gebrauchsgegenstände wie Kaffeemaschinen oder Suppenlöffel. Unter die neue Richtlinie fallen ferner Klebstoffe und Druckfarben.

Die Zulassung aktiver und intelligenter Lebensmittelverpackungen

Im Zuge der neuesten technologischen Entwicklungen hat die Lebensmittelindustrie neue „aktive“ Verpackungssysteme entwickelt, die verpackte Nahrungsmittel vor Qualitätseinbußen schützen und ihre Haltbarkeit verlängern. Aktive Verpackungen wirken dahingehend auf Lebensmittel ein, dass sie Bestandteile enthalten, die dem Lebensmittel bestimmte Stoffe entziehen, z. B. den Sauerstoffgehalt senken, oder Aroma- oder Konservierungsstoffe an das Lebensmittel abgeben. Mit „intelligenten“ Verpackungsmaterialien lässt sich der Zustand verpackter Lebensmittel permanent überwachen, da die Verpackungssysteme Aufschluss über die tatsächliche Frische des Nahrungsmittels geben.

Derzeit sind Verpackungsmaterialien der genannten Art in der EU nicht zulässig, da nach den bisherigen Rechtsvorschriften Materialien mit Lebensmittelkontakt keine chemische Reaktion auslösen dürfen, die eine Veränderung der Zusammensetzung des Lebensmittels oder seines Geschmacks oder Geruchs, seiner Präsentation oder seiner Beschaffenheit herbeiführen könnte. Unter dieses Verbot fallen selbst solche Veränderungen, die sich positiv auf das Lebensmittel auswirken würden.

Mitunter bilden sich bei frischen verpackten Lebensmitteln, bedingt durch ihre natürliche Alterung, unter der Verpackung schädliche Gase, oder es kommt zu Fäulnisbildung. Sauerstoff zum Beispiel macht Brot und Pizzas „pappig“, lässt pflanzliche Öle ranzig werden und führt bei anderen Lebensmitteln zu Geschmackseinbußen. Zu den aktiven Materialien zählen u. a. Sauerstoffbinder, die als sog. Absorber frischen Waren die von ihnen freigesetzte Gase entziehen. Solche Stoffe helfen also nicht nur, Lebensmittelvergiftungen vorzubeugen, sondern die verpackte Nahrung behält auch länger ihren Geschmack.

So gibt es intelligente Verpackungen, die sich mit der Zeit verfärben: Die Farbe zeigt an, wie frisch das verpackte Lebensmittel noch ist oder ob die Ware, z.B. infolge von Lagerungstemperaturschwankungen oder weil die Verpackung undicht geworden ist, nicht mehr genusstauglich ist.

Die vorgeschlagene Verordnung schafft also die Voraussetzungen, damit aktive und intelligente Verpackungssysteme künftig in Europa verwendet werden dürfen. Aktive Bestandteile in Lebensmittelverpackungen sollen zulässig sein, wenn sie den sonstigen lebensmittelrechtlichen Bestimmungen der Gemeinschaft entsprechen. Über die Art der verwendeten aktiven Materialien ins Bild gesetzt werden sollen die Benutzer durch eine entsprechenden Produktkennzeichnung.

trazabilitatea

Das Prinzip der „Rückverfolgbarkeit“ gehört mit zu den zentralen Anliegen der lebensmittelrechtlichen Bestimmungen der EU(2), die ein System zur Identifizierung und Rückverfolgbarkeit auf allen Stufen der Lebensmittelherstellung zwingend vorschreiben. Dieses Gebot erweist als wichtige Schutzmaßnahme im Falle einer Lebensmittelkontaminierung. Die vorgeschlagene Verordnung übernimmt das Rückverfolgbarkeitsprinzip für die Herstellung von Materialien mit Lebensmittelkontakt, so dass die Unternehmen aus der Branche jederzeit feststellen können, von welchem oder an welches Unternehmen Materialien mit Lebensmittelkontakt sowie die für ihre Herstellung verwendeten Stoffe bezogen bzw. geliefert wurden.

Erarbeitet wurde die neue Verordnung im Anschluss an eine breit angelegte Konsultation mit den Mitgliedstaaten, den berufsständischen Organisationen und Verbraucherverbänden. Mit der vorgeschlagenen Verordnung soll ein effizienterer Rechtsrahmen gesetzt und ein transparenteres Verfahren für die Zulassung neuer Stoffe geschaffen werden.

Nächste Phase

Der Vorschlag wird jetzt an den Rat und das Europäischen Parlament zur ersten Lesung im Rahmen des Mitentscheidungsverfahrens weitergeleitet.

-----------------------------

(1)Durch die neue Verordnung erfährt die Richtlinie 89/109/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988, die allgemeine Grundsätze für Materialien mit Lebensmittelkontakt festlegt, wesentliche Änderungen. In die Verordnung übernommen wird auch die obligatorische Kennzeichnung mit dem Symbol „Für Lebensmittel“ gemäß der Richtlinie 80/590/EWG.

(2)Festgeschrieben ist der Grundsatz der Rückverfolgbarkeit in der Lebensmittelerzeugung im Artikel 18 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002.

Iturria: Brusela [eu]

Komentarioa (0)

Oraindik ez da iruzkinik argitaratu hemen

Idatzi iruzkin bat

  1. Bidali iruzkin bat gonbidatu gisa.
Eranskinak (0 / 3)
Partekatu zure kokapena