Erzeugung & Tiergesundheit

Mehr Tierwohl in der Schweinehaltung

Die Weiterentwicklung der Tierhaltung ist einer der Schwerpunkte der aktuellen Agrarpolitik. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft () fördert dafür tierhaltende Betriebe, die ihre Ställe hin zu mehr Tierwohl umgestalten wollen. Seit Beginn des Förderprogramms Anfang März sind bereits 75 Anträge mit einem Fördervolumen von fast 50 Millionen Euro eingegangen (Stand 7. Mai 2024)...

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Die Mehrheit Verbraucher will bessere Tierhaltung

"Eine satte Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher will, dass Tiere besser gehalten werden. Die Landwirtinnen und Landwirte sind zur Veränderung bereit, können aber nicht allein auf den Kosten für teure Stallumbauten sitzen bleiben. Das ist eine Frage der Fairness – und eine Selbstverständlichkeit, wenn auch künftig gutes Fleisch aus Deutschland kommen soll.

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Futtermittelproduktion der Zukunft: Das Potenzial von Insekten als alternative Proteinquelle

Kann die industrielle Zucht von Insekten als Tierfutter einen Beitrag leisten, die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren? Der Beantwortung dieser Frage widmet sich die "Inhouse Farming – Feed & Food Show", die vom 12. bis 15. November 2024 auf dem Messegelände in Hannover stattfindet. Im Fokus der von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) organisierten B2B-Plattform stehen Technologien und Lösungen, die zeigen, dass Insekten mittlerweile als alternative Proteinquelle für nachhaltige Futtermittel wirtschaftlich einsetzbar sind...

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Erfolgsgeschichte: Impfungen beim Schwein

Standen früher Tierhalter und Tierärzte vielen Infektionskrankheiten hilflos gegenüber, so sind wirksame Medikamente und Impfungen heute fast eine Selbstverständlichkeit – auch beim Schwein. Egal ob Atemwege, Verdauungstrakt oder Fruchtbarkeit: Bakterien und Viren sind anpassungsfähig – und tückisch...

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Die Kuh und das Klima

Eine pflanzenbasierte Ernährung ist die richtige Strategie für ein klimaschonenderes Landwirtschafts- und Ernährungssystem. In vielen Köpfen hat sich allerdings inzwischen die Faustformel „Die Rinder sind an allem Schuld“ festgesetzt. Und ja: die Produktion tierischer Lebensmittel belastet das Klima deutlich stärker als die Erzeugung pflanzlicher Nahrung...

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Umbau der Tierhaltung nimmt an Fahrt auf

Der Umbau der Tierhaltung in Deutschland nimmt an Fahrt auf. Das neu aufgelegte Förderprogramm des Bundes wird bereits kurz nach dem Start von Landwirten gut nachgefragt. Schon in den ersten Tagen gingen Anträge mit einem Fördervolumen von fast 12,7 Millionen Euro (Stand 14.3.2024) ein. Inklusive des Eigenanteils der Betriebe liegt das Gesamtvolumen damit bereits bei fast 26,5 Millionen Euro...

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Bundesprogramm zur Förderung des Umbaus der Tierhaltung geht an den Start

Das Bundesprogramm, mit dem die Bundesregierung die Weiterentwicklung der Tierhaltung in Deutschland unterstützen will, wird heute im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die investive Förderung wird bereits zum 1. März 2024 in Kraft treten. Für landwirtschaftliche Betriebe besteht ab dann die Möglichkeit, für den tiergerechten Umbau ihrer Ställe eine finanzielle Förderung zu beantragen...

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Haltungsform ab Sommer mit 5 statt 4 Stufen

Die bis dato vierstufige Haltungsform-Kennzeichnung wird in diesem Jahr fünfstufig. Die vierte Stufe wird aufgeteilt und die Kennzeichnung um eine separate fünfte Stufe für Bio-Programme ergänzt. Konventionelle Tierwohl-Programme werden durch die Trägergesellschaft, wie bislang auch, in die vierte Stufe eingeordnet. Außerdem erhalten die fünf Stufen jeweils neue Bezeichnungen, die denen der verpflichtenden staatlichen Tierhaltungskennzeichnung entsprechen. Diese Änderungen treten für alle Bereiche der Haltungsform im Sommer 2024 in Kraft...

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Positive Entwicklung bei der Haltungsform-Kennzeichnung

Die Haltungsform hat Zahlen erhoben, die die Verteilung des Produktangebots in den vier Stufen für die verschiedenen Tierarten dokumentieren. Diese Zahlen basieren auf den tatsächlichen Verkaufsmengen im gesamten Jahr. Demnach zeigt sich trotz Pandemie und wirtschaftlicher Herausforderungen eine deutliche Verlagerung beispielsweise bei Schweinefleischprodukten von Stufe 1 (7,1 Prozent) auf Stufe 2 (84,9 Prozent) – also Produkten aus dem Programm der Initiative Tierwohl (ITW). Im Jahr 2021 verteilten sich die Mengen an verkauftem Schweinfleisch noch auf 22 Prozent in Stufe 1 und 68 Prozent in Stufe 2 in den Selbstbedienungsregalen...

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Mastschweinehalter profitieren

Schweinehalter im QS-System können sich künftig deutlich einfacher und schneller einen Überblick über die Tiergesundheit ihrer Schlachtschweine anhand der Befunddaten aus den Schlachthöfen machen: Die QS Qualität und Sicherheit GmbH (QS) hat einen Tiergesundheitsindex (TGI) Befunddaten entwickelt, der die Befunddaten aller Schlachthöfe, an die der Landwirt geliefert hat, systematisch zusammenfasst...

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Nachhaltiger Soja für gesamte Fleischbranche

Ab 1. Januar 2024 sind die QS-zertifizierten Unternehmen verpflichtet, ausschließlich Futtermittel zu vertreiben, die dem QS-Sojaplus-Standard genügen. Damit ermöglicht QS der gesamten Produktionskette für Fleisch und Fleischwaren, auf den Einsatz von nachhaltiger erzeugtem Soja zu verweisen...

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