Markt & Wirtschaft

Niedrigster Schweinebestand seit der deutschen Vereinigung

Rund 1.900 weniger schweinehaltende Betriebe als vor einem Jahr. Statistisches Bundesamt - WIESBADEN – Zum Stichtag im Mai 2022 wurden nach vorläufigen Ergebnissen in Deutschland 22,3 Millionen Schweine gehalten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist das der niedrigste Schweinebestand seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Damals wurden noch 30,8 Millionen Schweine gehalten...

Weiterlesen

Zeitenwende in der Proteinversorgung?

Vor kurzem endete in der Messe Frankfurt nach sechs Messetagen die Internationale Fleischer Fachausstellung (IFFA). Und in der 70-jährigen Geschichte dieser Leitmesse zeichnete sich ein Wandel ab: Neu waren Technologien und Lösungen für pflanzlichen Fleischersatz und alternative Proteine...

Weiterlesen

Allgemeine Marktnachrichten

2021 wurden ca. 3 % weniger Schweine geschlachtet als 2020. Dabei fiel der Rückgang der Schlachtung innerhalb der Top Ten der deutschen Schweineschlachter deutlich unterschiedlich aus. Während die Firma Wilms Fleisch 20 % weniger Schlachtungen 2021 durchführte, waren es bei Tönnies nur -1,9 %. Die Firma Westfleisch kletterte wieder auf den 2. Platz, weil ihr Verlust mit 2,8 % geringer ausfiel als bei Vion mit 7,9 %...

Weiterlesen

Mut zu Preisanpassungen

„Mut zu Preisanpassungen“ - ihn empfiehlt Wolfgang Finken, Bundesgeschäftsführer des Party Service Bundes Deutschland e.V., den Unternehmern aus Catering und Partyservice. Nach den Beobachtungen des Branchenfachverbandes sei die „Lust auf Feiern und Events bei den Menschen wieder sehr ausgeprägt“...

Weiterlesen

Pro-Kopf-Verzehr sinkt auf 55 Kilogramm

Der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch sank im Vergleich zu 2020 um 2,1 Kilogramm und liegt damit auf einem neuen Rekordtief seit Berechnung des Verzehrs 1989. Das zeigen die vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL). Insgesamt wurde 2021 Fleisch mit einem Schlachtgewicht von 8,3 Millionen Tonnen erzeugt – rund 2,4 Prozent weniger als im Vorjahr...

Weiterlesen

Veränderte Rohstoffverfügbarkeiten und Warenströme durch Ukraine-Krieg

Der globale Wettbewerb um die knappen Ressourcen der Agrarrohwaren hat deutlich zugenommen. „Es ist offensichtlich, dass mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine die Schwarzmeerregion auf unbestimmte Zeit als Lieferant für die europäische Futterwirtschaft ausfällt...

Weiterlesen

TV-Berichterstattung zur Lebensmittelbranche bleibt kritisch

Die Lebensmittelbranche hat auch im vergangenen Jahr einen dominanten Platz in der TV-Berichterstattung eingenommen: Insgesamt 813 Beiträge hat die Kommunikationsberatung Engel & Zimmermann im Jahr 2021 erfasst und ausgewertet – das sind im Schnitt mehr als 15 Beiträge pro Woche. Das Ergebnis der Analyse: Die „üblichen Verdächtigen“ rangieren sowohl bei den Branchen als auch bei den Themen wieder auf den Spitzenpositionen...

Weiterlesen

Weniger Schweine am Haken seit 2017

Die gewerblich erzeugte Fleischmenge in Deutschland ist 2021 das fünfte Jahr in Folge gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute auf Grundlage vorläufiger Daten mitteilte, wurden im vergangenen Jahr insgesamt knapp 7,65 Mio. t Fleisch produziert; das entsprach gegenüber 2020 einem Rückgang von 191.000 t oder 2,4 Prozent. Zugleich war dies das geringste Fleischaufkommen seit mehr als zehn Jahren, das 2016 mit 8,28 Mio. t einen Höhepunkt erreicht hatte, seitdem aber um 634.000 t oder 7,7 Prozent gesunken ist...

Weiterlesen