Ökolandbau & Biomarkt

Bio-Umsatz knackt 10 Mrd. € – jeder 10. deutsche Hof macht Bio

Nürnberg/Berlin, 14.02.2018. „2017 stellten jeden Tag durchschnittlich fünf Bauern eine Landwirtschaftsfläche von etwa 500 Fußballfeldern auf Bio um“, kommentiert Peter Röhrig, Geschäftsführer des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), anlässlich der Bilanzpressekonferenz der Bio-Branche zum Start der BIOFACH das starke Bio-Interesse der deutschen Landwirte...

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Schmidt muss Notbremse ziehen: Bio-Recht muss umsetzbar bleiben

Berlin, 23.05.2017. „Das neue Bio-Recht ist mit den jetzt vorgelegten Vorschlägen nicht umsetzbar“, kritisiert Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), den aktuellen Verhandlungsstand der Revision der EU-Öko-Verordnung...

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Mehr Bio, mehr Tierwohl

Bioland verzeichnet für das Jahr 2016 Rekordzuwächse im zweistelligen Bereich. Vor allem Milchvieh-Betriebe setzen, nicht zuletzt aufgrund der desaströsen Preise im konventionellen Bereich, vermehrt auf Bioland. Aber auch viele Ackerbaubetriebe und Schweinehalter sehen ihre betriebliche Zukunft bei Bioland...

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Bio-Siegel ist eine Erfolgsgeschichte

Siegel für Erzeugnisse aus Ökolandbau wird 15 Jahre alt!
Vor 15 Jahren, am 5. September 2001, ist in Deutschland das staatliche Bio-Siegel eingeführt worden. Zum Start gab es damals 15 Unternehmen mit 85 gekennzeichneten Produkten. 15 Jahre später sind 74.610 Produkte von 4.781 Unternehmen für eine Nutzung des Bio-Siegels angemeldet. Eine Umfrage des Thünen-Institutes von 2013 ergab, dass rund 94 Prozent der Konsumenten das Bio-Siegel kennen...

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Bio-Nachfrage in den vergangenen 10 Jahren verdoppelt

Berlin, 08.09.2016. Die Bio-Nachfrage hat sich in den vergangenen 10 Jahren verdoppelt. Mehr Ökolandbau ist deshalb eine Chance für immer mehr deutschen Bauern, ihre berufliche Existenz zu sichern. Voraussetzung dafür ist, dass die Politik den Weg dafür frei macht. „In Ökolandbau investieren, heißt Landwirtschaft krisenfest machen“, sagt der Vorsitzende des Bio-Dachverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, anlässlich der heutigen Vorstellung des Agrarhaushaltes im Deutschen Bundestag...

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Bio-Umsatz durchbricht 2012 die 7-Milliarden-Marke

BÖLW-Bilanzpressekonferenz 2013 – Politik soll Öko-Bremse lösen

„Der Bio-Markt ist wie ein Auto mit den Verbrauchern als starkem Motor und den politischen Rahmenbedingungen als angezogene Handbremse. Nun muss die Politik die Bremsen lösen und alle Register ziehen, um das Wachstum des Ökolandbaus zu beschleunigen“, so kommentiert Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) die Bio-Marktdaten für das Jahr 2012. Nach der Berechnung des von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) koordinierten Arbeitskreises Biomarkt*1 verzeichnete der deutsche Bio-Markt 2012 ein Umsatzplus von 6 % und erreichte ein Marktvolumen von insgesamt 7,04 Mrd. Euro (2011: 6,64 Mrd. €). Sein Anteil am gesamten Lebensmittelmarkt in Deutschland erhöht sich damit von 3,7 % im Jahr 2011 auf 3,9 % im Jahr 2012.

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Bio-Lebensmittel - Angebotslücke selbstgemacht

Wenn man in der Lebensmittelbranche über die Vorsilben "Öko" oder "Bio" spricht, schwingt fast immer eine Weltanschauung oder mindestens eine emotionale Einfärbung mit. Die einen sind flammende Befürworter und für die anderen ist der ökologische Landbau belächelte Nische. Gerade auf der weltgrößten Agrarmesse, der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin wurden die Fronten oft deutlich. Widmet man sich den Fakten und Zahlen, entsteht ein Bild der Lage. Stand: Januar 2012. 

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Öko-Landbau wächst stabil weiter

Regionale Unterschiede belegen die Bedeutung der Politik

„Der Öko-Landbau ist ein Zukunftssektor, der sich auch unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen stabil weiter entwickelt“, so lautet das Fazit von Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, zu den vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichten Zahlen zur Entwicklung des Ökologischen Landbaus in Deutschland im Jahr 2009. „Die Unterschiede zwischen den Bundesländern zeigen aber auch, wie wichtig die politischen Rahmenbedingungen sind, damit Landwirte die Chance zur Umstellung auf den Ökologischen Landbau ergreifen“, so Löwenstein. Aus der zunehmenden Bereitschaft der Verbraucher, Öko-Produkte zu kaufen und dem Interesse von immer mehr Bäuerinnen und Bauern, auf diese Wirtschaftsform umzustellen, ergibt sich eine große Chance für Umwelt, Natur und eine gesunde Ernährung. „Dass jetzt Schleswig Holstein und Rheinland-Pfalz aus der Förderung des Öko-Landbaus aussteigen und diese Chance ausschlagen wollen, ist vor diesem Hintergrund inakzeptabel“, so Löwenstein.

Die Zahl der Neuumsteller stieg von 19.813 Betrieben 2008 auf 21.047 Betriebe im Jahr 2009, was einem Zuwachs von 1234 Betrieben oder 6,2 % entspricht. Im gleichen Zeitraum nahm die ökologisch bewirtschaftete Fläche von 907.786 ha auf 947.115 ha zu – ein Zuwachs um 39.329 ha bzw. 4,3 %. Betrachtet man hingegen nur die an einen deutschen Anbauverband gebundenen Betriebe, so stieg deren Zahl um 6 %, und die von ihnen bewirtschaftete Fläche nahm um 5,2 % zu. Diese Zahlen belegen, dass die leistungsfähigen Betriebe Verbandsmitglieder werden, während EU-Bio-Betriebe ohne Verbandsmitgliedschaft häufig kleinere Betriebe sind, die Teilflächen – z.B. Streuobstwiesen – umstellen. Das unterstreicht die Bedeutung der Verbände für Vermarktung, Beratung und Weiterentwicklung des Öko-Landbaus.

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Bio – mehr Rückenwind für nachhaltiges Wirtschaften

Wachstum könnte noch größer sein – ZMP für Markttransparenz unerlässlich

„Auch in Krisenzeiten zeigt der Bio-Markt sein Potenzial für weiteres Wachstum“, so charakterisierte der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, die Situation des Bio-Marktes auf der Pressekonferenz des Verbandes anlässlich der BioFach, der Weltleitmesse der Branche. „Die Grundsätze und Werte der fachhandelsorientierten Ökologischen Lebensmittelwirtschaft sind ein Modell für nachhaltiges Wirtschaften: Gewinn nicht als Ziel, sondern als Bedingung, um naturgerecht erzeugte, gesunde Lebensmittel anbieten zu können; Finanzgeschäfte vor allem über Banken, die nur konkrete und bekannte Projekte finanzieren und dies transparent machen; Ressourcen werden als Grundlage für künftiges Wirtschaften erhalten, gemehrt oder zumindest geschont“, so Alexander Gerber, Geschäftsführer des BÖLW. „In der Krise suchen Verbraucher verstärkt nach Alternativen, mit denen sie selbst Einfluss auf eine vernünftig gestaltete Wirtschaft nehmen können.“ Darin sieht Gerber einen der Gründe für die Krisenfestigkeit der Branche. „Der Verbraucher wirft insbesondere bei Lebensmitteln nicht einfach seine Einstellung über Bord.“

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